Hallo, ich bin Paul Spychalski-Gosch und Begründer von gedankenausmblog. Ich bin Diplom-Psychologe mit den Schwerpunkten „klinische Psychologie“ und „Rechtspsychologie“. Ich bin approbierter Psychologischer Psychotherapeut (Fachkunde Verhaltenstherapie) und arbeite in einer psychiatrischen Institutsambulanz an einer Uni-Klinik.

In meiner täglichen Arbeit mit Patient:innen wird mir der Spiegel vor das Gesicht gehalten. In dem Sinne, dass die mentale Gesundheit in unseren heutigen Zeiten ein kostbares Gut ist. Einer meiner Beweggründe ist es einer großen Gruppe an Menschen Informationen zur menschlichen Psyche zur Verfügung zu stellen. Dies erreiche ich über Blogposts, Buchrezensionen und Instagram-Beiträge. Mein jüngeres Ich hätte sich damals sicherlich eine Person gewünscht, die über psychische Themen ausgiebig aufgeklärt. Seit kurzer Zeit biete ich in einem geringen Umfang auch Online-Beratungen an.

Meine Beweggründe zur Psychotherapie

Prägende Beweggründe Menschen zu helfen und mich mit dem Konzept „Psyche und Gesundheit“ auseinander zu setzen, waren mitunter die Migration meiner Eltern nach Deutschland, wie auch meine Sozialisation in einem sozialen Brennpunkt. Ich durfte früh merken wie facettenreich das Leben sein kann und was dies mit der Psyche macht. Ich merkte mit dem Übergang von Kindheit in die Jugend, dass – neben dem Körper – die Psyche eines Menschen eine herausragende Rolle in der Lebensführung und Gesundheit spielt. Ein Umweg führte mich noch in den Beruf des staatlich anerkannten Erziehers. Hier durfte ich lernen wie frühe Prägungen später zu wichtige Prädiktoren im Erwachsenenalter werden. Die Erfahrungen aus dem pädagogischen Bereich spiegeln sich bis heute in meiner therapeutischen Arbeit wider.

Von der Praxis in die Wissenschaft – Eine hybrides Modell

Nach meiner praktischen pädagogischen Ausbildung studierte ich anschließend Psychologie. Ich bin sehr dankbar beide Seiten kennen zu dürfen. Zum einen, durfte ich mich auf dem akademischen Wege mit mentaler Gesundheit und der Entwicklung des Menschen beschäftigen. Innerhalb der anschließenden Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten konnte ich dann meine praktische Expertise weiter ausbauen.  Zum anderen, durfte ich über meine Sozialisation die Härte des Lebens kennenlernen. Gerade Letzteres kann man nicht in einem Buch nachlesen. Für mich stellen meine Sozialisation im Brennpunkt und mein akademischer Werdegang ein „Hybrid-Modell“ dar. 

Praxis – Wie ich arbeite

In meiner heutigen psychotherapeutischen Arbeit spielen mehrere Faktoren eine zentrale Rolle:

  • Meine Arbeit ist leitliniengerecht und wissenschaftlich fundiert. Ich lege Wert darauf mich an dem neusten wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu orientieren. Genauso ist es mir wichtig mein therapeutisches Handeln regelmäßig supervidieren zu lassen.
  • Durch meine eigene aufgearbeitete und reflektierte Biografie bin ich in der Lage Menschen dort abzuholen wo sie sich gerade befinden. Viele der Anliegen und Erfahrungen von Patient:innen kann ich oftmals mehr als nur verstehen und nachvollziehen. Sie sind mir nicht fremd
  • Durch die pädagogische Vorbildung lege ich als Verhaltenstherapeut großen Wert auf die Eltern-Kind-Interaktionen und weitere soziookönomische Umstände (z.B. Migrationshintergrund, Kultur, finanzieller Status etc.), und in welchem Zusammenhang sie im heutigen Erleben von Menschen stehen. Ich kombiniere das Verständnis über „das was mal war“ mit effektiven Techniken der modernen Verhaltenstherapie, um das zu behandeln „was gerade ist“.

Berufliche Stationen

  • 2018 – heute: Tätigkeit in der Psychiatrischen Institutsambulanz
  • 2017 – 2023: Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten
  • 2017 – 2018: Tätigkeiten auf Station („Geschlossene“ Station, offene psychotherapeutische Station, Gerontopsychiatrie)
  • 2012 – 2017: Studium der Psychologie (Major: Klinische Psychologie; Minor: Rechtspsychologie)
  • 2008 – 2011: Ausbildung und staatliche Anerkennung als Erzieher

Praktika, Aushilfs- und Lehrtätigkeiten

  • 2020 – 2021: Aushilfslehrbeauftragter für Psychiatrie an einer Heilpraktikerschule
  • 2012 – 2017: Lehrbeauftragter für Entwicklungspsychologie in einem Kinderkrankenhaus
  • 2016: Praktikum in einer Sozialtherapeutischen Anstalt (offener Vollzug)
  • 2015: Praktikum in einer Tagesklinik
  • 2011- 2012: Aufsuchende Familienhilfe in Kooperation mit dem Jugendamt (Schwerpunkt Kindeswohlgefährdung)

Zusatzqualifikationen, neben der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten

  • Zusatzqualifikation Übende Verfahren Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (bei Mykola Fink; Schönkliniken Bad Bramstedt)
  • Zertifizierung “EMDRTherapeut” (bei Oliver Schubbe; Institut für Traumatherapie, Berlin)
  • Basis-Curriculum zur Schematherapie (u.a. bei Gitta Jacob und Christine Zens; Institut für Schematherapie, Hamburg)
  • Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (bei Mervyn Schmucker; IRRT-Zentrum, Wiesbaden)
  • Imagery Rescripting (bei Eva Faßbinder; Universitätsklinik Schleswig-Holstein, Campus Lübeck)
  • Klärungsorientierte Psychotherapie zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen (u.a. bei Rainer Sachse und Oliver Püschel; Institut für Psychologische Psychotherapie, Bochum)
  • Erlangung der Rechtspsychologieausbildung innerhalb des Studiums (u.a. bei Günter Köhnken, Alena Buyx und Hartmut Bosinski; Christian-Albrechts-Universität, Kiel)
Mitgliedschaften
  • Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein
  • Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie

Herzliche Grüße,

Paul Spychalski-Gosch

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